Das Recht „Nein“ zu sagen

Bild des Benutzers Alena Laux

Was ich feststelle ist, dass viele Zeichen-Eltern so ihre Bedenken mit dem „Nein“ haben.

„Kann ich wirklich noch „Nein“ sagen, wenn ich mein Kind verstehe? Muss ich dann nicht das machen, was es von mir will?“

So wie ich das sehe, fällt das „Nein“ umso leichter, wenn man ganz genau weiß, wozu man „Nein“ sagt. Es fällt leichter liebevoll konsequent zu bleiben und sinnvolle Alternativen anzubieten.

Denn wer sein Kind nicht wirklich versteht, weiß nicht, was los ist, wird schneller verunsichert und gerät eher in den negativen Strudel von „Frust und Weinen“. Am Ende wird dann doch etwas erlaubt, was eigentlich nicht gewollt ist. Hauptsache endlich Ruhe!

Kommt euch das auch bekannt vor?

Clever und diskret: Das Zeichen „Pipi“ forever

Bild des Benutzers Alena Laux

Ihr kennt es. Die Kinder werden groß und brauchen keine Babyzeichen mehr.

Aber alle Workshop-Eltern fragen mich, ob sich die Kinder die Zeichen erinnern können und sie auch später benutzen. In der Regel werden die Zeichen vergessen. Aber nicht alle… Manche bleiben im Gedächtnis, denn sie sind sehr praktisch wie z.B. die Zeichen für „Pipi machen!“ oder „Wo?“.

Da saßen wir mal mit Freunden in einem sehr vollen, lauten Restaurant. Meine große Tochter schaut mich an, steht auf und ich mache das Zeichen für „Wo… (willst du hin)?“ Sie zeigt wortlos „Pipi machen! Alles klar. So haben wir schnell und diskret geregelt wo sie hingeht.

Entdeckerflaschen

Bild des Benutzers Katharina Plank

Wie versprochen - die Anleitung für eine "Entdeckerflasche"! Um sich See und Meer nach Hause zu holen, ganz ohne nass zu werden ;-)

Material:
Plastikflasche, Wasser, blaue Lebensmittelfarbe, etwas farbloses Öl (macht die Flüssigkeit langsamer, schönere Blasen, schütteln – entmischen), Steine, Muscheln, Gummi-Fische, Sand (wobei der beim Herumwirbeln alles ziemlich undurchsichtig macht und relativ lange braucht, um sich wieder abzusenken), Perlen...

Vorgehensweise:
Plastikflasche zu ¾ mit Wasser befüllen, mit Lebensmittelfarbe in gewünschter Intensität einfärben, Dekoration je nach Belieben beifügen, den Rest mit Öl auffüllen, zuschrauben und Deckel mit Heißklebepistole verschließen. Voilà!

Viel Spaß beim Suchen und Entdecken - natürlich unter Verwendung der passenden Zeichen :-)

Sommerzeit ist Badezeit

Bild des Benutzers Katharina Mauko

Was kann es im Sommer besseres geben als eine Stunde des Babyworkshops im Freien zu verbringen? Es ist Badezeit für Tiere angesagt.

Welche Utensilien nehmen wir mit nach draußen?
Plastik Tiere, eine große Kiste, Wasser und eine Styroporplatte

Die Kiste wird mit Wasser gefüllt und die Luftmatratze (Styroporplatte) ins Wasser gelegt.
Nun können die Kleinen die Tiere auf die Matratze setzten oder im Wasser schwimmen lassen. Dabei werden die Babyzeichen für Tiere, Wasser, etc. spielerisch eingeführt. Und während die kleinen anschließend mit dem Wasserpritschen beschäftigt sind, bleibt Zeit zum Austausch.

Ich wünsch euch einen schönen Start in die Sommerferien!

Sommer, Sonne, Strand und Sand!

Bild des Benutzers Katharina Plank

Wenn es in meiner Sommerstunde rund gehen darf und die Kinder von den Eltern aus auch „dreckig“ werden dürfen – dann ist es Zeit für eine Runde „Spielen im Sand“.

Warum der Aufwand?

Praxisnah und eindrücklich kann ich den Erwachsenen im Laufe des Spielens erklären, wie wichtig es für Kinder ist, ihre Welt mit allen Sinnen zu erfahren / erfahren zu dürfen.

Denn nicht nur die Geste hilft den Kleinsten, das Wort „Sand“ besser einordnen und speichern zu können. Die Haptik, die Optik – all das fügt sich zu einem großen Ganzen und bietet im Kopf viele Möglichkeiten zum Abspeichern.

Ich nehme also meine große Plastikmuschel mit, eine noch größere Plane (zufälligerweise mit vieeelen Fischen oben) und meine Ratz-Fatz-Sandmischung.

Dazu braucht ihr nur 2 Zutaten: Mehl und (Baby)Öl – Mischverhältnis 8 : 1.
Das heißt, wenn ich 8 Becher Mehl habe, dann vermische ich die Menge mit 1 Becher Öl.

Mit diesem „Sand“ lässt es sich nun herrlich schaufeln, backen und bauen – und sollte er gekostet werden, den Mund einfach mit Wasser ausspülen.

Warnhinweis: Trotz Plane wird bestimmt ein Staubsauger zum Einsatz kommen müssen!
Vor allem, wenn ihr die Kinder das empfohlene Zusatzmaterial, wie Sandschaufeln, Rechen, Kübel, Gießkannen und nochmals Schaufeln verwenden lässt...

Sollte man einer kleinen Sandschlacht eher abgeneigt sein, habe ich noch einen Basteltipp: „Entdeckerflaschen“. Was das genau ist und wie man solche Flaschen selber machen kann, schreibe ich euch das nächste Mal.

Einen feuchtfröhlichen Sommer bis dahin!!

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Österreich-Treffen 2019

Bild des Benutzers Maria Gfrerer

Unser diesjähriges Österreich-Treffen fand in Linz statt und stand unter dem Thema Österreich und seine Gebärdensprachkultur. Wir haben viele Gebärden aufgefrischt, neue kennen gelernt, erfahren, wie groß die Unterschiede zwischen Gebärden aus den unterschiedlichen Bundesländern in unserem kleinen Österreich sind.
Nach dem Motto „Lachen ist die schönste Sprache der Welt“ zauberten uns unsere beiden Fachrefenten, eine gehörlose Gebärdenexpertin und ein Gebärdensprach-Dolmetscher so manches Lächeln ins Gesicht. Wir freuen uns schon, euch in unseren Kursen und Workshops mehr darüber berichten zu können!

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Wir trauern um Karin Kestner

Bild des Benutzers Vivian König

Wir sind sehr betroffen und traurig, dass eine unermüdliche, energievolle Kämpferin für die Gebärdensprache und die Rechte gehörloser Menschen, unsere engagierte Babyzeichen-Ratgeber-Verlegerin Karin Kestner von uns gegangen ist. Ihrer Familie gilt unser aufrichtiges Mitgefühl. Vor ihrem unglaublichen Lebenswerk ziehen wir respektvoll und bewundernd den Hut. Wir werden Sie dankbar in Erinnerung behalten und möchten das Andenken an ihren Einsatz, ihre Werke und Ziele in unserer Arbeit mit den Angeboten zu spielerischem Lernen von Babyzeichen und Gebärden für viele Familien und in immer mehr Kindereinrichtungen stets weiterleben lassen. Auch dafür warst Du eine Wegbereiterin, liebe Karin Kestner! Das Zwergensprache-Netzwerk dankt Dir von Herzen, dass gemeinsam dazu vor 15 Jahren der Boden bereitet wurde!

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Das Zwergensprache Magazin Nr. 15 ist da!

Bild des Benutzers Vivian König

Das neue Zwergensprache Kundenmagazin mit der Ausgabe Nr. 15 ist erschienen mit Artikel zu Babyzeichen unter Geschwistern und zum Gebärden mit Flüchtlingskindern, Tipps zum Tragen im Sommer und zum Fermentieren für die Kleinsten, Büchertipps und vielem mehr. Viel Spaß beim Lesen und beim Basteln unseres Windrades!
https://babyzeichensprache.com/magazin/…/Ausgabe_15_2019.pdf

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Die Geduld wurde belohnt

Bild des Benutzers Bettina Pfeiffer

Ich möchte euch heute an der Geschichte einer Kursteilnehmerin teilhaben lassen! Mama und Kind kamen das erste Mal zu mir in den Kurs, da war die Kleine gerade erst mal sechs Monate! Die Mutter war sehr angetan von der Babyzeichensprache und bemühte sich sehr, diese im Alltag zu integrieren! Nach der letzen Kursstunde vergingen einige Monate bis zum Herbst! Sie beschlossen nochmals einen Babyzeichenkurs zu besuchen. Die kleine war zu diesem Zeitpunkt 1 Jahr. Die Mama merkte, dass die Tochter die Bayzeichen versteht jedoch konnte sie diese noch nicht umsetzen! Als die kleine 18 Monate war, besuchten sie mich zum dritten Mal im Babyzeichenkurs! Sie waren immer noch fleißig dabei Babyzeichen zu machen. Die kleine schaffte es zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht die Zeichen einzusetzen! Sie brauchte in der motorischen und sprachlichen Entwicklung etwas länger und benötigte noch Zeit! Es war ihr auch noch nicht möglich zu laufen und mit dem krabbeln hatte sie erst begonnen! Ich bin sehr froh diese Geschichte miterlebt haben zu dürfen! Denn zum Ende des Kurses begann die Kleine zu laufen! Und mit diesem Schritt passierte es dann, dass sie ihr erstes Zeichen machte! Und seither kommt beinahe jeden Tag ein neues hinzu! Manchmal muss man viel Geduld aufbringen! Am Ende wird dies aber umso mehr belohnt!

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Bienen im Frühling

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Hier habe ich eine liebe Bastelidee, um das Warten auf den echten Frühling etwas zu beschleunigen.
Dazu benötigt man eine Dose, sechs Kronkorken, Pfeifenputzer, eine Kordel, etwas durchsichtige Folie und Klebestreifen in schwarz und gelb.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt - auch kleinere Bastler können zur Tat schreiten. Mit etwas Hilfe lässt sich so eine Biene gut basteln! Hoffentlich kommt nun bald wärmeres Wetter, damit die süßen Bienchen auch ausfliegen können!

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