Ein kleines Plädoyer für Fingerspiele & Co

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Fingerspiele, Klatschreime, Handstreichelspiele und Kniereiter machen Spaß und bringen Freude! Und nicht nur das!

Ganz nebenbei erfahren Kinder auf ganzheitlicher Ebene Sprachgefühl, Körpergefühl, Rhythmus, Körpergrenzen.

Die Wahrnehmungssysteme Hören, Sehen und auch das Gleichgewicht, so die eindeutigen Ergebnisse der Studie „Schnecke - Bildung braucht Gesundheit“ haben bei alldem ganz eindeutigen Einfluss auf das Lernen. Mit allen Sinnen lernt es sich einfach am besten!

Mit den Sprachspielen und Liedern können außerdem wunderbare Rituale im Alltag geschaffen werden, die den Kindern Orientierung im Tagesablauf geben.

Das abendliche Eincremen mit „Punkt, Punkt, Komma, Strich - Fertig ist das Mondgesicht“ schafft z.B. einen sanften Übergang zur Bett-Geh-Zeit.

Oder wie wäre es mit dem Apfelstrudel-Kinderlied am Wickeltisch?

Apfelstrudel, Apfelstrudel,
essen alle Leute gern. (Kind sanft hin und her rollen)
Große Leute, kleine Leute, (Arme sanft nach oben und unten bewegen)
Damen und auch Herren.

Rolle, rolle Strudel fein, (Kind sanft hin und her rollen)
schneide, schneide Äpfel klein, (Kind quer massieren)
streue Zimt und Zucker drauf – (Mit den Fingerspitzen über den Bauch wandern)
und die/der ............... isst ihn auf. (Kind knuddeln)

Im Zwergensprache Kurs gibt es viele Anregungen für Fingerspiele, Kniereiter und Bewegungslieder. Spaß und Freude garantiert!

Literaturempfehlung und Links:

- Zur Bedeutung von Reimen und Kinderliedern für das Erlernen der Sprache
- Buchtipp "Bildung beginnt am Wickeltisch"
- Projekt Schnecke

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