Erfahrungsbericht

Tanzen? Nur noch mit HUT!

Kursleiterin Mareike Dorda aus Sundern machte kürzlich mit ihrer Tochter Tilda (16 Monate) folgende Babyzeichenerfahrung:

"Im Babykurs haben wir nachmittags einen Huttanz gemacht. Alle Babys setzen Hüte auf und tanzen zur Musik. Wenn die Musik stoppt, werden die Hüte getauscht. Als Tildas große Schwester dann abends zu Hause Musik anmacht, kommt Tilda in die Küche gerannt und macht das Zeichen für HUT. Es scheint, als hätte ihr unser Huttanz gefallen..."

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Arme kranke Amelie!

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Diese Rückmeldung hab ich grad von einer Kursmami bekommen:

"Was ich dir noch erzählen wollte: Amelie (13 Monate) war in letzter Zeit häufig krank, hatte seit Anfang Dezember 4mal teils recht hohes Fieber und deshalb auch häufig keinen Appetit. Jedenfalls war es 2mal so, dass ich ihr zur gewohnten Zeit etwas zu Essen angeboten hatte, sie konnte oder wollte aber nicht. Und jeweils ca. eine halbe Stunde später hatte sie dann plötzlich doch Hunger und konnte sich per Zeichen mitteilen. Sie benutzt zwar das "Milch"-Zeichen, aber das finde ich total ok, Hauptsache, ich weiß, was sie meint. Der Zwergensprache-Kurs hat uns abgesehen von viel Spass wirklich viel gebracht :-)"
Wie einfach ist doch das Leben mit der Zwergensprache!
Liebe Grüße von Karin

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Babyzeichensprache für Zwillinge

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In den aktuellen Heften 250 und 251 des Magazins „Zwillinge - Zeitschrift für Mehrlingseltern“ sowie im brandneuen Band 2 des Buches "Das neue Zwillinge Magazin" sind in zwei Artikeln verschiedene Erfahrungsberichte zum Sprechen lernen mit Babyzeichen von uns veröffentlicht worden. Es berichten Familien aus Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt auf vergnügliche Weise, wie sehr Zwillinge von begleitenden Handzeichen der Zwergensprache profitieren können.
 
Babyzeichen können in vielfältiger Weise der verzögerten Sprachentwicklung und der Entwicklung einer Zwillingssprache vorbeugen.  Zum einen werden Zwillinge mit Babyzeichen öfter einzeln angesprochen, was dazu führt, dass der einzelne Zwilling automatisch mehr individuelle Zuwendung erfährt. Zum anderen setzen Babygebärden genau dort an, wo Zwillinge mit ihrer „Geheimsprache“ beginnen: An Gestik und Mimik.
 
Die frühe Anwendung von Babyzeichensprache auch bei Zwillings- oder Mehrlingskinder ermöglicht das Anbahnen einen frühen gemeinsamen Sprache und Kommunikationsform. So besteht für die Kinder keine Notwendigkeit, eine „eigene“ Sprache bzw. Verständigungsform zu entwickeln. Denn in der meilensteinorientierten Sprachentwicklung, wo es im Alter von 1 bis 1,5 Jahren zum Einsatz von ersten Wörtern kommt, sind dann bereits standardisierte Begrifflichkeiten bedingt durch die Babyzeichen entstanden.

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