Förderung

Dresdner TrageTage vom 31. Mai bis 2. Juni 2018

Bild des Benutzers Katharina Morgenstern

Vom 31. Mai bis 2. Juni lädt die Trageschule Dresden zu einer Konferenz unter dem Thema „Tragen als Kommunikation – Kommunikation durch Tragen“ ein.
Den Einstieg ins Thema wird Katharina Morgenstern (Kursleiterin der Zwergensprache aus Stolpen) mit dem Vortrag „Babyzeichensprache – Auf Augenhöhe kommunizieren“ gestalten.
Weitere spannende Vortragsthemen sind die folgenden: „Konduktiver Förderung - den Alltag als Therapie gestalten?“, "Salutogenese - was Kinder und Familien stärkt“, „Verbunden-gesunden: Kommunikation, Spiegelneuronen und Kohärenz“, „Mexiko - das Tragen als Regierungsprojekt“, "Alte Tragekultur: Japan“, "Was der Kommunikation Halt gibt“, „Oxytocin, das Hormon der Nähe“, "Evidenzebasierte Medizin - Kann man das beweisen ...?“
Außerdem wird es eine große Ausstellungsfläche mit zahlreichen Anbietern von Tragetüchern, Tragehilfen, Büchern rund ums Kind, Kursanbietern etc. geben, sowie Gesprächsrunden und Workshops.
Pantomime und eine Verlosung werden das bunte Programm dann abrunden und beenden.
In diesem Sinne eine HERZLICHE EINLADUNG nach Dresden.

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Rückblick: Vortrag von Prof. Dr. Zimpel zur Jahrestagung 2013

Bild des Benutzers Vivian König
Prof. Dr. Andre Frank Zimpel am 22.09.13 im KuK Markranstädt

Am Sonntag begeisterte uns Prof. Dr. Andre Frank Zimpel von der Universität Hamburg aus dem Fachbereich Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft mit seinem Thema „Lasst unsere Kinder spielen. Die Bedeutung des Spielens für die Denk-Entwicklung“. Er erläuterte, wie aktuelle neurobiologische Erkenntnisse die Bedeutung der psychologischen Wirkung des Spiels auf die Entwicklung des Gehirns belegen. Nicht nur systematische Förderung, auch Spiel hat seiner Forschung zufolge einen besonders wichtigen Stellenwert in der frühkindlichen Entwicklung. Der Vortrag beantwortete die Fragen: Was bedeutet diese Erkenntnis für die Bildung und Erziehung der Kinder? Warum ist es Zeit für eine neue Lernkultur? Wie wirkt sich Spielen im Verhältnis zu Aufmerksamkeit und Lernen aus? Kann man aus dem Spiel der Kinder auch etwas über die nächste Entwicklungsstufe erfahren? Und wie hängt Spielen mit Denken und mit Wahrnehmung zusammen?
Prof. Dr. Zimpel zeigte anhand vieler Videobeobachtungen aus seinem Babylabor und seiner aktuellen Beobachtungsstudie, wie Kinder beim Spiel die Fähigkeit entwickeln, sich Dinge gedanklich auszumalen, wie man sie dabei effektiv unterstützen kann und warum die imaginierten Spielsituationen Vorboten sich entwickelnder geistiger Fähigkeiten sind. Dabei ging er auf Wunsch der Zwergensprache-KursleiterInnen intensiv auf Kinder und Erwachsene mit Trisomie 21 / Down-Syndrom und deren bisher unterschätzte Bildungschancen ein. Prof. Dr. Zimpel sprach sich vehement und eindrucksvoll für Inklusion aus. Dabei leisten Gebärdenkenntnisse einen wichtigen Beitrag und fördern bei allen Kindern – mit und ohne Beeinträchtigung- das räumliche Denken.

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