Baby

Das Morgen-Ritual

Bild des Benutzers Bettina Behringer

Wie wichtig die Einhaltung bestimmter Rituale schon für die Kleinsten sind, lässt sich an folgender Babyzeichen-Anekdote erkennen, die mir eine begeisterte Mama zukommen ließ:
 
"Vor kurzem ließ ich einmal aus Zeitmangel das allmorgendliche Ritual ausfallen, dem Papa so lange am Fenster zu winken, bis das Auto ausgeparkt und außer Sichtweite war. Anne (11 Monate) bekam gerade ihr Frühstück, als sie plötzlich innehielt, mit verzweifeltem Gesichtsausdruck zum Fenster zeigte, und "Papa - winkewinke" zeigte. Leider war ihr Papa da schon weg, was ich ihr mit dem Zeichen für "Auto" und "Arbeit" erklärte. Diesen Ablauf "Papa - winkewinke, Auto, Arbeit" wiederholte sie den ganzen Tag über immer wieder, solange bis er heimkam und von Anne selig begrüßt wurde. Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, wie sehr die Kleinen an Ritualen hängen und wie sehr sie darunter leiden, wenn solche Regelmäßigkeiten plötzlich wegfallen."

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Babyzeichenspaß mit Essknete

Bild des Benutzers Bettina Behringer

Viel Spaß hatten meine Kurskinder und natürlich auch ihre Mamas in der Stunde zu den Zootieren. Nach verschiedenen Liedern, Reimen und Tänzen zum Thema, durften die Kleinen die Tiere nicht nur in Büchern sehen und als Plüsch- oder Gummifiguren erleben, sondern auch ihre Formen aus Essknete ausstechen. Essknete hat den Vorteil, dass die Kinder die Konsistenz der Knete auch sinnlich erfahren können, ohne eventuell mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Berührung zu kommen. Sie dürfen sogar davon naschen, was dann auch ausgiebig gemacht wurde. So begleiteten sie das Ausstechen fast pausenlos vom Zeichen für "noch mal". Es gab natürlich viel "Gesprächsbedarf" und Gelegenheit, die Zeichen für die Tiere zu zeigen. Nachdem alle Figuren auf dem Backblech gelandet und gebacken waren, konnte die Kinder ihre Lieblingstiere als Kekse entweder gleich verkosten oder stolz mit nach Hause nehmen.

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Petition gegen "Jedes Kind kann schlafen lernen" mit Ferber-Methode

Bild des Benutzers Vivian König

Ich habe gerade die Petition „GU - Gräfe und Unzer Verlag GmbH: Bitte nehmen Sie "Jedes Kind kann schlafen lernen" vom Markt!" auf Change.org unterschrieben, da ich es wichtig finde, dass diese Methode endlich verschwindet. Kinder brauchen uns auch in der Nacht! Bitte unterstützt dieses Anliegen und teilt es!

http://www.change.org/de/Petitionen/gu-gräfe-und-unzer-verlag-gmbh-bitte-nehmen-sie-jedes-kind-kann-schlafen-lernen-vom-markt?share_id=QpmiUhONsY&utm_campaign=signature_receipt&utm_medium=email&utm_source=share_petition

Vielen Dank!
Vivian

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Mehrsprachigkeit und Gehirnentwicklung im Radio

Bild des Benutzers Gabriele Koller

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft, 3. Mehrsprachigkeit und Gehirnentwicklung

Unsere Zwergensprache-Kursleiterin Cornelia Gruber hat einen interessanten Radiobeitrag zu einem Forschungsprojekt des Kompetenzzentrums Sprachen der FU Bozen auf Ö1 entdeckt. Dabei konnten die Forscher in einer Langzeitstudie mit Kindern, die mehrsprachig aufwachsen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Tage fördern, die nicht nur für Sprachforscher von Interesse sind.

Der Beitrag wurde am 10.1.2014 gesendet und ist noch bis Freitag, 17.1.2014 nachhörbar:

Hier ist die Adresse: http://oe1.orf.at/programm/360351

 

 

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Rückblick: Vortrag von Elisabeth Kurth zum Zwergensprache-Jahrestreffen 2013

Bild des Benutzers Vivian König

Am Samstag begann unsere Tagung mit einem Vortrag von Elisabeth Kurth. Sie ist Babytherapeutin, Still-, Trage- und Elternberaterin bei frühkindlichen Störungen, Fachfrau für Emotionale Erste Hilfe in Krisen nach der Geburt (EEH) und familylab-Seminarleiterin mit eigener Praxis in Radebeul bei Dresden zum Thema: „Was ist denn nun richtig? Eltern und Professionelle im Spagat zwischen Tradition und modernen Erkenntnissen.“
Frau Kurth sprach über die Problematik vieler junger Familien, die überkommenen Erziehungsmuster vermeiden zu wollen und gleichzeitig nicht richtig zu wissen, was stattdessen gemacht oder gesagt werden kann. Das bedeutet, die eigenen Kinder mit einiger Unsicherheit zu begleiten. Da Kinder unsere Körpersprache sehr effektiv lesen können und das Gefühls-Chaos der Erwachsenen manchmal besser als diese selbst wahrnehmen und darauf auch entsprechend reagieren, kann das Familienleben sehr anstrengend werden. Kinder beim Großwerden zu begleiten sollte jedoch beglückend statt nervend sein. Wie schaffen wir es, die Verantwortung für die Beziehung zu unseren Kindern wirklich zu übernehmen?
Für uns Zwergensprache KursleiterInnen besonders wichtig war der Aspekt, wie Professionelle ihren Teil dabei so leisten, dass alle zufrieden sein können. Der sehr praxisbezogene Vortrag basierte auf den Grundsätzen für das Zusammenleben moderner Familien, die der bekannte dänische Familientherapeut Jesper Juul formuliert hat. Die Gabe von Frau Kurth, die Dinge einfach und selbstverständlich erscheinen zu lassen und dabei Tiefgang zu vermitteln, hat alle Kongress-Teilnehmerinnen sehr beeindruckt. Wie gut, dass es solche geduldigen, aber auch unermüdlichen Frauen wie Elisabeth Kurth gibt. Ihre Arbeit und Einstellung schätzen wir sehr, damit unsere Kinder in eine geborgene, gute Welt finden können und die Freude über das Zusammen-Leben und -Erleben überwiegt.
Auf der Webseite von Elisabeth Kurth findet man wertvolle Hinweise zum Thema Stillen und zum Umgang mit Neugeborenen im Krankenhaus. Zusammen mit Dipl.-Psychologe Thomas Harms aus Bremen hat sie ein Video herausgegeben "Urvertrauen und Angst". Ihr Film zeigt auf beklemmende Weise den häufig anzutreffenden Umgang mit Neugeborenen im Krankenhaus. Er macht deutlich, wie wichtig und dringend der Umstellungsprozess von Entbindungskliniken auf ein stillfreundliches Krankenhaus und vor allem ein 24 Stunden Rooming-in wirklich ist. Wir wünschen uns, dass er beim Fachpersonal die Sensibilität für die Bedürfnisse des kleinen Kindes weckt und viele zum kritischen Überdenken der eigenen täglichen Praxis anregt. Werdende Mütter, die den Film über ihre Hebammen oder in Geburtsvorbereitungskursen gesehen haben, geben ihr Baby nach der Geburt ohne Not bestimmt nicht mehr im Kinderzimmer ab.
http://stillpraxis.de/
 

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Elternrückmeldungen

Bild des Benutzers Karin Patton

Eigentlich sollte es heute Grosselternrückmeldungen heissen, den dieses lustige Erlebniss kommt von Grosseltern:
“Heute ass unser kleinster Enkel bei uns Zmittag, er hat ganz hastig sein Essen hintuntergeschlungen und wir mussten ihn immer wieder darauf hinweisen, dass er doch langsam essen solle. Für die letzten paar Löffelchen fragte der Kleinen seinen Grossvater um Hilfe (schön mit dem Hilfezeichen..:-) ), was Grosspapa natürlich gerne machte. Nach jedem Löffel machte er schon den nächsten Happen bereit. Woraufhin ihn der Kleine mit grossen Augen anschaute und “Langsam + Essen” zeigte…J
 
 
Eine Rückmeldung eines Mamis, welche auch mit dem 2.Kind in den Babykurs kam: “ Ich bin froh, kamen wir nochmals, ich kenne zwar alle Zeichen noch aber für die Motivation war der Kurs super. Ausserdem fand ich, dass auch unser Kleiner es verdient hat, einen so abwechslungsreichen und spassmachenden Kurs zu besuchen.”
 
Bild: Elijah, 11Monate zeigt Musik im Kurs
 

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Baby Santa Claus

Bild des Benutzers Karin Patton

Babyzeichenerlebniss in der Nachweihnachtszeit: Da wir Schweizerische und Amerikanische Weihnachten feiern, gibt es bei uns natürlich auch Stockings, welche vom Santa Claus gefüllt werden. Unser Kleiner kommt nun mehrmals pro Tag mit seinem Stocking daherspaziert, füllt ihn mit Spielzeug und zeigt immer wieder das Babyzeichen für Santa Claus dazu..smiley

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Mein Baby ist höflich :-)

Bild des Benutzers Anna Stammler

Weihnachtszeit - Geschenkezeit! Bisher hatten wir unser Zwergenkind Mila (23 Monate) nicht sehr konsequent zum Bedanken angeregt, sondern dies immer in ihrem Namen getan. Aber als sie an Heiligabend so reich beschenkt wurde, haben wir ihr dieses Zeichen nun doch gezeigt. Und siehe da smiley
Dank der Babyzeichen klappt es wunderbar! Sie verteilt fleissig Handküsschen und strahlt dazu "DAGE". Die Verwandtschaft schmilzt dahin! Ich bin so froh, haben wir die Babyzeichen und ich kann mir das mahnende "Wie sagt man?" sparen smiley

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Babyzeichen beim Abendritual

Bild des Benutzers Karin Patton

Wir hatten heute abend ein Babyzeichenerlebnis, dass ich gerne mit Euch teilen möchte: unser Kleiner hat mit dem grossen Bruder und seinem Vater in der Stube gespielt. Auf einmal höre ich ihn nach mir rufen. Als ich nachschaue, was er möchte, steht er unten an der Treppe und zeigt: "fertig" "Spielen" und "Schlafen". Auf dem Weg zum Schlafzimmer hat mir dann noch gezeigt, was alles noch pasieren sollte, bevor er ins Bett geht: "Zähneputzen, Anziehen, Buch, Milch, Singen und dann Schlafen.:-) Diese Wünsche habe ich ihm natürlich sofort erfüllt.

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